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Wir senden Ihnen Erzählungen aus Medina und Übersetzungen von Passagen aus Ibn Al-Qayyim
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SAWMAHSAWMAH
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Die vier Türen, durch die man sich verliert, nach Ibn Al-Qayyim

Es gibt Tage, an denen das Herz schwer zurückkehrt, ohne dass man genau weiß warum. Oft kommt diese Last daher, dass man zu viel hat hereinlassen.

Es gibt Tage, an denen man nichts Spektakuläres tut.

Kein sichtbarer großer Fehltritt.
Kein Sturz, der Lärm macht.
Kein Fehler, den man in einem Satz erzählen könnte.

Und doch kehrt das Herz abends schwer zurück.

Man hat zu viel geschaut.
Zu viel gesprochen.
Zu viel gegessen.
Zu viel Umgang gehabt.

Nicht unbedingt im offensichtlichen Verbotenen. Manchmal nur im Übermaß. In diesem Überschuss, der anfangs leicht erscheint, aber schließlich innen Raum einnimmt.

In einem übersetzten Dokument über eine nützliche Regel, die von Ibn Al-Qayyim überliefert wurde, möge Allah ihm Barmherzigkeit schenken, wird erwähnt, dass unter den Ursachen, die dem Diener helfen, sich vor dem Übel des Teufels zu schützen, die Tatsache ist, in vier Bereichen nicht über das Notwendige hinauszugehen: Blick, Wort, Nahrung und Umgang.

Diese Erinnerung ist einfach. Aber sie ist tiefgründig.

Weil sie nicht nur von den großen sichtbaren Sünden spricht. Sie spricht von Türen. Von diesen diskreten Eingängen, durch die das Herz erreicht wird.

Der Blick: was man hereinlässt

Der Blick scheint schnell zu sein.

Ein Augenblick.
Ein Bild.
Eine Szene.
Ein Bildschirm, den man ohne Nachdenken durchscrollt.

Doch der Blick bleibt nicht immer bei den Augen stehen. Er wandert hinab. Er setzt sich fest. Er arbeitet still am Herzen.

Das Dokument erinnert daran, dass ein Übermaß an Blicken die Grundlage vieler Prüfungen werden kann. Indem man etwas oft anschaut, gewöhnt sich die Seele daran. Was fern schien, wird nah. Was schwerwiegend schien, wird banal. Was gefährlich schien, beginnt akzeptabel zu erscheinen.

Vielleicht ist dies die feinste Gefahr des Blicks: Er erzwingt nicht immer die Tür. Er macht die Tür einfach leichter.

Man denkt manchmal, man schaut ohne Folgen. Aber manche Bilder gehen nicht von allein weg. Sie bleiben. Sie kehren zurück im Gebet, in der Stille, in der Einsamkeit, in der Vorstellung.

Der Blick nährt etwas.

Und alles, was man nährt, verlangt schließlich mehr.

Das Wort: was man herauslässt

Die Zunge ist leichter als die Hand, aber ihre Spuren können länger sein.

Ein zu schnell ausgesprochenes Wort.
Eine unnötige Bemerkung.
Ein unpassendes Vertrauen.
Ein Spott, den man als Humor tarnt.
Ein Gespräch, das harmlos beginnt und das Herz beschmutzt beendet.

In der übersetzten Erinnerung wird das Übermaß an Worten als eine Tür dargestellt, durch die das Übel eintreten kann. Sich zurückzuhalten und nicht mehr zu sprechen als nötig, schließt Türen, die man manchmal nicht einmal hat aufgehen sehen.

Es ist eine merkwürdige Sache: Wir achten oft darauf, was wir tun, weniger darauf, was wir sagen.

Dennoch beginnen viele Reuegefühle mit einem Satz.

Ein Satz, den man nicht hätte sagen sollen.
Ein Wort, das man hätte behalten sollen.
Ein Schweigen, das edler gewesen wäre.

Die Alten warnten vor dem Übermaß an Worten, wie sie vor dem Übermaß an Blicken warnten. Nicht weil jedes Wort schlecht ist, sondern weil eine unbewachte Zunge selten am richtigen Ort landet.

Wenig zu sprechen heißt nicht unbedingt kalt zu sein.

Es bedeutet manchmal, dem Herzen Zeit zu lassen, rein zu bleiben.

Die Nahrung: was man dominieren lässt

Übermäßiges Essen betrifft nicht nur den Körper.

Es kann die Seele beschweren.

Das Dokument erinnert daran, dass Essen über das Bedürfnis hinaus den Körper zur Ungehorsamkeit treiben und ihn gegenüber dem Gehorsam beschweren kann. Diesen Satz versteht man besser, wenn man ihn erlebt hat.

Nach manchen Mahlzeiten wird alles schwer.

Der Körper.
Die Konzentration.
Das Gebet.
Der Wille.

Hier geht es nicht darum, sich ungerecht zu entziehen oder die Gaben Allahs zu verachten. Es geht um die subtile Grenze zwischen dem Danken für den Lebensunterhalt und dem sich von ihm beherrschen lassen.

Es gibt Nahrung, die stärkt.
Und es gibt Nahrung, die schläfert ein.

Es gibt Sättigung, die beruhigt.
Und es gibt Sättigung, die erlöscht.

Der Mensch, der sich Allah nähern will, muss manchmal seinen Teller so betrachten wie seinen Zeitplan: mit Ehrlichkeit.

Hilft mir das?
Oder beschwert es mich?

Der Umgang: was uns prägen lässt

Zwei Männer in qamis, die in einem steinernen Hof in der Sonne gehen

Nicht alle Umgangsformen sind gleichwertig.

Manche wecken.
Manche heilen.
Manche lenken ab.
Manche zerstören.

Im Dokument wird übermäßiger Umgang als Krankheit beschrieben, aus der viele Übel entstehen können. Die Erinnerung erklärt, dass der Diener die Menschen nach seinem Bedarf mit Unterscheidungsvermögen aufsuchen soll, ohne die Kategorien zu vermischen.

Es gibt Menschen, deren Anwesenheit Nahrung ist.

Sie erinnern an Allah.
Sie beruhigen.
Sie beraten.
Sie nehmen nicht den ganzen Raum ein, sondern ordnen alles an seinen Platz.

Es gibt Menschen, deren Anwesenheit einem Medikament ähnelt.

Man konsultiert sie, wenn es nötig ist. Ihre Gesellschaft erfüllt ein bestimmtes Bedürfnis. Sie ist nützlich, aber nicht unbedingt dazu bestimmt, das ganze Leben zu füllen.

Dann gibt es Umgang, der die Seele ermüdet.

Man verlässt ihre Gesellschaft zerstreuter, härter, eitler, weltlicher oder weiter entfernt von dem, was man werden wollte.

Und manchmal ist das Problem nicht, dass diese Personen zahlreich sind.

Das Problem ist, dass sie zu tief eingedrungen sind.

Möge Allah uns nützliches Wissen, ein lebendiges Herz und die Kraft schenken, die Türen zu schließen, die uns von Ihm entfernen.

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Dieser Artikel gibt den Sinn einer übersetzten Passage über eine nützliche Regel von Ibn Al-Qayyim wieder, möge Allah ihm Barmherzigkeit schenken. Das vollständige Dokument ermöglicht es, den untersuchten Text mit mehr Präzision, Kontext und Zurückhaltung nachzuvollziehen.

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Eine Lektüre, die man bewahren, erneut lesen und ruhig bedenken sollte.

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